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Historie (Pioniere seit 1873)

PIONIERE SEIT 1873

Gründerzeit – passender lassen sich die Jahre um 1870 in Deutschland nicht bezeichnen. Als August Wilhelm Wiegels 1873 in Harburg das Unternehmen gründete, das heute als AUG. PRIEN Bauunternehmung bekannt ist, herrschte Aufbruchstimmung im Lande. Schon nach wenigen Jahren hatte sich die Firma mit innovativen Bauwerken einen Namen in Hamburg und Umgebung gemacht. Seitdem gehört AUG. PRIEN zu den Pionieren und Entwicklern modernster Bauverfahren. In den bewegten 140 Jahren seiner Geschichte hat sich das Familienunternehmen mit seiner Verbindung von Tradition und Fortschritt erfolgreich behauptet.

1873
Zimmerermeister August Wilhelm Wiegels übernimmt eine kleine Tischlerei am Kanalplatz in Harburg. Er erweitert in den folgenden Jahren die Leistungspalette des kleinen Unternehmens und schafft eine Ingenieurbaufirma mit Schwerpunkt im Tief- und Brückenbau.

1882
Einstellung von August Friedrich Prien, Absolvent der Baugewerbeschule Holzminden.

1892
Der Bau des Harburger Rathauses weist anspruchsvollen Hochbau als weiteren Unternehmensschwerpunkt aus.

1898
August Prien wird Teilhaber der Firma.

1901
Nach dem Ausscheiden von August Wilhelm Wiegels wird August Prien Alleininhaber.
Umfirmierung als  Aug. Prien & Co. Baugeschäft GmbH.

1902
Verlegung des Firmensitzes in den Dampfschiffsweg in Harburg (bis heute die Adresse der
AUG. PRIEN Bauunternehmung).

Beschäftigung von über 1000 Mitarbeitern.

Das Unternehmen hat sich mit bedeutenden Ingenieurbauwerken, wie dem Bau der Eisenbahnbrücke über die Süderelbe, des Harburger Bahnhofes, des Harburger Rathauses, der St. Paulus-Kirche in Heimfeld und einer Vielzahl von Wohn- und Geschäftshäusern einen Namen gemacht.

1906
Für den Neubau der St. Paulus-Kirche in Heimfeld verleiht die Stadt dem Baumeister August Prien den „Kronenorden“.

1914 – 1930
Der erste Weltkrieg, die Inflationsjahre und die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er-Jahre bedeuten einen erheblichen Rückschlag in der Entwicklung des Unternehmens. Dennoch zeugen zahlreiche Veranstaltungs-, Verwaltungs- und Industriebauten, Wohngebäude und Ingenieurbauwerke im Brücken- und Hafenbau vom Überlebenswillen des Unternehmens in turbulenten Zeiten.

1936
Eintritt von August Prien jun., dem ältesten Sohn des Inhabers.

Im Alter von 79 Jahren wandelt August Prien sen. die Firma in eine Kommanditgesellschaft um. Er selbst bleibt Komplementär. Seine Kinder und weitere Familienmitglieder werden Kommanditisten. In seinem Testament macht er seinen Erben die Auflage, die Gesellschaft fortzuführen, ohne dass sich die Rechtsbeziehungen bzw. die Anteile der einzelnen Gesellschafter zueinander verschieben dürfen.

1944
August Prien sen. stirbt im Alter von 87 Jahren.
August Prien jun. wird alleiniger Komplementär.

1945 – 1949
Am Ende des Zweiten Weltkrieges hat die Firma viele Mitarbeiter und fast die gesamte Gerätschaft verloren. In der Nachkriegszeit konsolidiert sich AUG.PRIEN durch seine maßgebliche Beteiligung am Wiederaufbau in Norddeutschland.

1950
Gründung der Niederlassung in Bremen

1959
August Prien jun. beschließt, sich nach und nach aus dem aktiven Geschäftsleben zurückzuziehen.

Gründung der August Prien Verwaltungsgesellschaft mbH, die als Komplementärin in die
AUG. PRIEN KG aufgenommen wird.

1968
August Prien jun. verfasst die Denkschrift  „Mein Vermächtnis an die Geschäftsleitung der Firma AUG. PRIEN“. Darin legt er die Richtlinien für die Führung des Unternehmens fest.

1969
August Prien jun. stirbt  am 11. August 1969 im Alter von 84 Jahren.
Nach dem Willen und dem Testament von August Prien jun. wird das Unternehmen von zwei technischen und einem kaufmännischen Geschäftsführer geleitet, die gleichberechtigt neben den Vertretern der Familienstämme an der geschäftsführenden GmbH beteiligt sind. Das Stammkapital liegt voll im Besitz von Mitgliedern der Familie Prien als Kommanditisten. Als neutrales Kontrollorgan fungiert ein im Regelfall aus drei Personen bestehender Aufsichtsrat.

1990
Fünfzigprozentige Beteiligung an der Brünnich Bau GmbH in Kühlungsborn.

1995
Gründung der Niederlassung in Köln.

1997
Gründung der Tochtergesellschaft AUG. PRIEN Immobilien, Gesellschaft für Projektentwicklung mbH.

2002
Hundertprozentige Beteiligung an der Taucher Knoth (Nachf.) GmbH & Co. KG in Hamburg.

2012
Gründung der Niederlassung in Dortmund

2015
Gründung der Niederlassung Frankfurt und der Niederlassung Sylt

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Historische Projekte

Bauten mit Bestand

Entdecken Sie Bauwerke von AUG. Prien, die bis heute das Stadtbild prägen.... Mehr

Gründerväter
von links nach rechts: August Wilhelm Wiegels, August Prien sen.,
August Prien jun.


Firmensitz seit 1902
Die ehemalige Villa der Familie Prien am Firmensitz im Dampfschiffsweg in Hamburg-Harburg (Foto von 1902)


Am Wasser zuhause
Maifeier auf der firmeneigenen Barkasse (Foto von 1912)


 

Teamwork in Tradition
Arbeiter vor Rohbau im Jahre 1928


 

Weichenstellung für die Zukunft

Weichenstellung für die Zukunft
Die Firmenzentrale in Hamburg-Harburg